LEB-Bonn
Spendenaktion und Internationales Buffet bei der Verabschiedung der ZFAs in Bonn

Bonn, 17. Juni 20153 Absolventinnen

Bonn zeigt sich wieder international – und so durften die Kolleginnen und Kollegen des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in den letzten Jahren wieder neue Namen lernen: Fahima, Dilan, Aysel, Lamyae, Meyda, Buket, Meryem, Hilal, Nesrin, Rabia, Lorena, Ebru, Nergis, Nur, Sümeyra, Suhelya, Hiba, Elvisa, Serap, Nazike, Esra, Meltem, Oya, Betül, Gülsen und auch Damian haben gemeinsam mit vielen anderen Absolventinnen die Abschlussprüfung bestanden. Dazu gratulieren wir sehr herzlich, denn mit so vielen strahlenden „Zähnen“ aus unterschiedlichen Nationen haben wir sehr gerne und erfolgreich zusammengearbeitet.

 

BuffetDas multikulturelle Flair wurde in diesem Jahr durch ein internationales Buffet verstärkt, das die Absolventinnen mit viel Einsatz und Fantasie selbst erstellt hatten. Nach der offiziellen Verabschiedung gab es für alle Teilnehmer der Abschlussfeier Köstlichkeiten aus vielen verschiedenen Nationen. Außerdem haben die Absolventinnen dabei Spenden für einen guten Zweck gesammelt und konnten am Ende der Feier einen Betrag von über 500,00 Euro an die Gemeinnützige Gesellschaft für ein Therapietzentrum TZ in Bonn übergeben. Das Therapiezentrum ist ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit einer Körper- oder Mehrfachbehinderung. Eine Mitarbeiterin war mit einer Bewohnerin des Therapiezentrums vor Ort und hat mit großer Freude die Spende stellvertretend entgegengenommen und sich sehr für das außerordentliche soziale Engagement der Zahnmedizinischen Fachangestellten bedankt.

 

Der offizielle Teil der Abschlussfeier fand in gewohntem Rahmen statt.

Her Botz, stellvertretender Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, beglückwünschte die stolzen Absolventinnen und zwei Absolventen zur bestandenen Abschlussprüfung und lobte die Frauenpower, die sich nicht nur beim Frauenfußball zeigt. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit, ohne die ein so erfreuliches Ergebnis nicht möglich gewesen wäre.

 

Im Namen der Zahnärztekammer Nordrhein gratulierte Herr Dr. Matthies den Absolventinnen sehr herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung. Fünf Absolventinnen und ein Absolvent haben die anspruchsvolle Abschlussprüfung sogar mit der Note „sehr gut“ bestanden: Evelina Adam, Jana Lilian Birr, Ester Blosen, Marie Görgens, Stephanie Nölle und Johannes Peus,

Herr Dr. Matthies beglückwünschte die sechs stolzen Einser im Namen der Zahnärztekammer und überreichte ihnen ein Geschenk für ihre herausragenden Leistungen.

 

Herr Dr. Matthies lobte den Einsatz und die Leistungen der Schülerinnen in den letzten drei Jahren in Schule und Praxis. Dabei betonte er die Notwendigkeit zur Flexibilität und ständigen Weiterbildung auch über den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung hinaus, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben zu können. Herr Dr. Matthies wies auf die zahlreichen Angebote zur Fort- und Weiterbildung im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer hin.

 

Die Bildungsgangleiterin Frau Meurer betonte in einem kurzen Rückblick, dass alle Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Ausbildungsphasen sehr gerne mit den Schülerinnen zusammengearbeitet haben und bedankte sich für die Unterstützung und Geduld insbesondere in schwierigen Zeiten der Ausbildung.

 

Für den Verband medizinischer Fachberufe e.V. gratulierte Frau Hannig sehr herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung. Ihrer Meinung nach zeichnet sich ein positiver Wandel des Berufes ab - weg von der reinen Stuhlassistenz - hin zur umfassenden kompetenten Betreuung und Begleitung der Patienten.

 

Herr Botz, Frau Lönnies, Herr Dr. Matthies Die Klassenlehrer Frau Lange, Frau Lönnies, Frau Saran, Frau Schade und Herr Grüber verteilten anschließend die Berufsschulabschlusszeugnisse. Herr. Dr. Matthies überreichte die Kammerbriefe und Herr Botz übergab zum Abschied jeder Absolventin eine Rose.

 

Bei der anschließenden Feier mit internationalem Buffet und Getränken auf dem Schulhof war das gelegentliche „Zähneknirschen“ während der Ausbildung vergessen, es gab zur großen Freude für jede Absolventin und die beiden Absolventen einen Doktorhut, der die fröhliche Stimmung noch verstärkte.

 

Barbara Meurer

 
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